Sorgende Kommune

Reinhard Zedler zeigt Ideen für Entwicklung von sorgenden Kommunen auf

In einem Referat zeigt der Vorsitzende des Kreisseniorenrates, Reinhard Zedler, Ideen auf, wie sich der Kreisseniorenrat bei der Bildung Sorgender Kommunen einbringen kann. 

Sorgende Kommune
Ein Konzept für gemeinschaftliche Verantwortung

Pflegekonferenz: AG SORGENDE KOMMUNE | Herr Bürgermeister Mayer, Hilzingen: Checkliste Kreisseniorenplan, 5 Sozialraumorientierte und generationengerechte Infrastruktur : S.63, Handlungsempfehlung: Der Landkreis Konstanz sowie die Städte und Gemeinden unterstützen beratend den Aufbau von „sorgenden Gemeinschaften“, die dazu beitragen, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihrem Quartier wohnen bleiben können.

 

Was ist eine sorgende Kommune?
– Definition und Grundgedanken
– Ziel: Stärkung des sozialen Zusammenhalts

 

Hintergrund
– Warum ist das wichtig?
– Demografische Veränderungen
– Zunahme von Einsamkeit und Isolation
– Notwendigkeit von Unterstützungssystemen
– Demokratiestützung

 

Wichtige Prinzipien der sorgenden Kommune:
– Gemeinschaftliche Verantwortung
– Partizipation der Bürger
– Vernetzung von Ressourcen

 

Beispiele aus der Praxis
– Erfolgreiche Modelle
– Fallstudien von Städten oder Gemeinden
– Initiativen und Projekte, die bereits umgesetzt wurden

 

Mögliche Unterstützungsangebote seitens z.B. der Kommune:
Fortbildungen / Netzwerktreffen / Beratung / Finanzielle Unterstützung durch die Kommune (Aufwandsentschädigung,…), Koordinationsstelle-Ansprechpartner bei der Kommune

 

Herausforderungen-Mögliche Hürden:
– Finanzierung
– Engagement der Bürger
– Koordination zwischen verschiedenen Akteuren

 

Handlungsempfehlungen
– Wie kann man eine sorgende Kommune fördern?
– Strategien zur Bürgerbeteiligung
– Aufbau von Netzwerken
– Unterstützung durch die Verwaltung

 

Vorschlag:
Einberufung einer Netzwerkkonferenz durch Seniorenrat oder Engagierte (wenn es keinen Seniorenrat gibt) vor Ort
– Seniorenrat recherchiert Adressen, schreibt Ansprechpartner an, z.B.: Gemeinderäte/Elternvertreter/Bürgerschaft / Leitung von Kitas / Schule / Gesamtelternbeirat / Pfarreien / Vereinsvertreter*innen / …
– Bürgermeister als Schirmherr
– Organisation eines Raumes (am besten Rathaus)
– Kommune übernimmt Raum und Bewirtungskosten und Kosten der Einladung

 

Ziel des Netzwerktreffens:-Kennenlernen der Organisationen vor Ort
– Identifizierung von Problemen
– Überlegungen zu Lösungen / Angeboten
– Festlegen von Verantwortlichen für die Umsetzung

 

Angebot: Moderation durch Kreisseniorenrat / Abstimmung von Einladungsliste und Einladung

 

Was gibt es bereits vor Ort?
Was wäre weiterer Bedarf,
Rolle der Vereine,
Träger, Kommune, Bürgerschaft,
Was könnte ein „Quartierskümmerer“ leisten?
Wie könnte man diese Arbeit organisieren, gestalten, finanzieren (z.B. Kommunen übergreifend)?

 

Mögliche Themen:
– Intergeneratives Vorgehen und Zusammenbringen der Gruppen (Jugend/Senioren,…)
– Netzwerkarbeit
– Pflege (Aufbau von Nachbarschaftshilfe)
– Lebensqualität-Wohnen: Wohnberatung/Barrierefreiheit/ Umzugshilfen für Umzug in kleinere Wohnung / Anbindung an betreutes Wohnen (im Quartier)

 

Weitere Schritte:
– Vorstellung der Initiative im Gemeinderat.
Wie können wir die Akteure aus politischer Sicht weiter stärken?
Wie schaffen wir nachhaltige Strukturen für das Quartiersmanagement?