v.l.n.r. 1. Vizepräs. Evelyne Jung, Präs. Lothar Riebsamen, Staatssekretärin Fr. Schwarzelühr-Sutter, Kassier Karl Brigel, Landrat Zeno Danner und 2. Vizepräs. Erwin Mohr

Senioren Plattform Bodensee

Die Senioren Plattform Bodensee (SPB) wurde 1998 als Initiative von Senioren-Zusammenschlüssen rund um den See gegründet. Anlass dafür war das für jenes Jahr von der UNO ausgeschriebene „Internationale Jahr der älteren Generation“.

Seitdem beraten sich in regelmäßigen Treffen die Seniorenräte der Landkreise Konstanz, Bodenseekreis, Lindau, Ravensburg, Sigmaringen, die Seniorenvereinigung Vorarlberg, die  Seniorenvereinigungen der Schweizer Kantone Thurgau, Appenzell, St. Gallen, Schaffhausen und der Seniorenbund des FT Liechtenstein. Sie engagieren sich parteipolitisch und konfessionell neutral für die Interessen und Belange der älteren Generation.

Die Senioren Plattform Bodensee setzt sich zum Ziel, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten, zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Sie unterstützt die Anliegen der 1972 gegründeten Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) der Regierungen der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg und Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Zürich sowie des Fürstentums Liechtenstein in der Bodenseeregion.

Die Mitglieder der Senioren Plattform Bodensee wollen zur Verstärkung und Vertiefung des Zusammenwirkens in der Bodenseeregion in allen Bereichen beitragen und dabei die Probleme und Bedürfnisse der älteren Generation thematisieren.  
Folgende Themen haben sich die Mitglieder auf die Agenda gesetzt:

  • Informations- und Erfahrungsaustausch in Altersfragen pflegen
  • Auf Lebensumstände, Probleme und Bedürfnisse älterer Menschen aufmerksam machen
  • Empfehlungen und Vorschläge für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Kultur erarbeiten
  • Für eine stärkere Mitbestimmung und für eine Verbesserung der Stellung der Senioren eintreten
  • Empfehlungen und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation älterer Menschen erarbeiten
  • Veranstaltungen und Tagungen organisieren
  • Das grenzübergreifende kulturelle und gesellschaftliche Leben im Bodenseeraum fördern
  • Öffentlichkeitsarbeit fördern

Arbeitsfelder

Der demografische Wandel bringt für die Senioren Plattform Bodensee und ihre Mitglieder auch regionale Schwerpunkte mit sich.

Folgende Arbeitsfelder werden aktuell behandelt:

  • Wohnen und Leben im Alter – soziale Wohnformen, Selbstbestimmung und Selbständigkeit
  • Thema Angst
  • Thema Einsamkeit
  • Living Lab – assistiertes Wohnen – Förderung von Ideen zur Unterstützung mit technischen Hilfsmitteln beim Wohnen im Alter
  • Pflege – drohender Pflege-Notstand, weil Heimplätze knapp sind und Fachkräfte fehlen. Im grenznahen Bereich unterschiedliches Einkommensniveau.
  • Soziale Sicherheit – Kosten für die Krankenversicherung, Steuern, Pensionen
  • Gewährsleistung und Verbesserung der Medizinischen Versorgung der alternden Gesellschaft
  • Schulung und Beratung mit digitalen Geräten wie Computer, Notebook und Smartphone in den Gemeinden bereitstellen und pflegen. Die sogenannten „Computerias“, die es in vielen Kommunen gibt, sind aus der von der Senioren Plattform Bodensee ins Leben gerufenen Initiative „Senioren ans Netz“ entstanden. Vermeidung möglicher Ausgrenzung der „analogen“ Generation durch fortschreitende Digitalisierung

Die Senioren Plattform Bodensee ist im Liechtensteiner Öffentlichkeitsregister als gemeinnütziger Verein, nach Liechtensteiner Recht eingetragen.  
Im Turnus von 3 Jahren wechselt die Präsidentschaft in ein anderes Land. Oberstes Gremium ist die Mitgliederversammlung mit Vorstand (7 Personen) und Arbeitsausschuss sowie Arbeitsausschüssen, die bei Bedarf eingesetzt werden.

Jährlich finden 4-5 Vorstandssitzungen mit Arbeitsausschuss im jeweiligen Land statt, das den Präsidenten stellt. Der Kreisseniorenrat Konstanz wird von den Delegierten Nobert Eckert und Evelin Steiger-Ott vertreten.